Dossier 08/2015: Ganzheitliche Ökologie

Klima- und soziale Gerechtigkeit

Zeitschrift

36 Seiten

Abbildungen: ja

ksoe, Artikelnummer ZEITSCHRIFT

geheftet, 29,8 x 21 cm

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Dossier 08/2015: Ganzheitliche Ökologie

Klima- und soziale Gerechtigkeit

Inhalt

 
Einleitendes:

    Eisbären und schmelzende Gletscher?
    Die Sozialenzyklika "Laudato si'" von Papst Franziskus, die im Vorfeld der Weltklimakonferenz in Paris 2015 erschienen ist, hat mit dessen Vision einer "Ganzheitlichen Ökologie" dieses Dossier inspiriert.

Sichtweisen:

    Laudato si' - Gelebte ganzheitliche Ökologie als Ziel_Paloma Fernández de la Hoz
    In seiner viel beachteten Sozialenzyklika "Laudato si'", die sich der Sorge um das "gemeinsame Haus" widmet, präsentiert Papst Franziskus seine Vision einer "ganzheitlichen Ökologie". Eine Einführung.
    Kurswechsel: Klima- und soziale Gerechtigkeit_Heinz Hödl
    Ganzheitliche Ökologie ist für die katholischen Hilfswerke mit dem Konzept von Menschenwürde und einem Entwicklungsmodell verbunden, das keine Menschenrechte gefährdet.
    Gerechtigkeit - Frieden - Bewahrung der Schöpfung_Bischof Andrej
    Widerspricht nicht die heutige marktfundamentalistische Wirtschaftsordnung dem Evangelium? Aus christlicher Perspektive geht es beim Weltklimagipfel um substantielle Fragen wie diese.
    Laudato si' aus muslimischer Perspektive_Carla Amina Baghajati
    Ein gerechter und nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen hängt unmittelbar mit Friedenssicherung zusammen. Für Muslime kann "Laudato si'" eine Einladung zum gemeinsamen Engagement sein.
    Transformation unserer Welt_Irene Giner-Reichl
    Im HInblick auf das Thema "Gesamtheitliche Ökologie" und die bevorstehende Weltklimakonferenz lohnt ein Blick auf die eben von der UNO beschlossene "Agenda 2030".
    Land-Grabbing_Lieselotte Wohlgenannt
    Beim Weltklimagipfel wird - obwohl bereits jetzt immer mehr Menschen von "Landraub" betroffen sind - das Thema Agrarland kaum im Mittelpunkt stehen.

Orte:

    Ernährungssouveränität: Dem Klimawandel entgegentreten_Elisabeth Ohnemus
    Frauen in der kleinteiligen, oftmals biologischen Landwirtschaft zeigen weltweit, wie es geht: Menschen zu ernähren und gleichzeitig klimaschonend zu wirtschaften.
    Energieeffizienz Evangelische Kirche 2015-2017
    Ausgehend von der flächendeckenden Ausstellung von "Energieausweisen" soll in evangelischen Gemeinden bis 2017 der CO2-Ausstoß deutlich reduziert werden.
    Jetzt wechseln! Zum "Ökostrompool"
    Eine Einkaufsgemeinschaft, die den Zugang zu grünem Strom erleichtern will, ist im Wachsen begriffen und lädt dazu ein, ebenfalls den Stromanbieter zu wechseln.
    Mach mit! Netzwerk Schöpfung
    Die kirchlichen Umweltbeauftragten der katholischen und evangelischen Kirchen arbeiten an einer guten Zukunft für alle - sie sind Verbündete, wenn es darum geht, vom Wort zur Tat zu kommen.
    Ein Rucksack voller Alternativen
    Auch in Österreich haben KlimapilgerInnen ein Zeichen für Klima- und sozialer Gerechtigkeit gesetzt. Dafür waren sie fast 400km unterwegs und haben dabei Alternativen zusammengetragen.
    RedEN! - Gebäude sanieren - Energiearmut reduzieren_M.Appel, P.Fernández de la Hoz
    Dass Klimagerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit untrennbar verbunden sind und ganzheitliche Lösungswege erfordern, zeigt sich am Beispiel Energiearmut sehr gut.
    Essbare Stadt_Lieselotte Wohlgenannt
    Die "Transition Town"-Bewegung ist weltweit aktiv, auch in Österreich. "Friesach im Wandel" betreibt einen erfolgreichen "Kost-nix-Laden" für alle und will Friesach zur "essbaren Stadt" machen.
    Wo Solidarität und Ökologie zusammmenfinden
    Ob Nachbarschaftsgärten oder ethische Banken - viele Initiativen sind derzeit auf dem Weg in Richtung Ökologie und soziales Engagement. Beteiligungsmöglichkeiten gibt es viele.
    System Change - not climate change!_Redaktion
    Kein "Grünwaschen" der bisherigen Wirtschafts- und Lebensweise, vielmehr eine Systemänderung fordert ein breites Bündnis von zivilgesellschaftlichen AkteurInnen anlässlich des Weltklimagipfels.

Ausblick:

    Erbe der Menschheit
    Die notwendige "Große Transformation" erfordert "offene SUchprozesse" und die Beteiligung vieler. Zivilgesellschaftliche Initiativen und solidar-ökonomische Projekte leisten einen wichtigen Beitrag.

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