Hartmann, Michael: Soziale Ungleichheit - Kein Thema für die Eliten?

ISBN 978-3-593-39948-5

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20,50 EUR

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Hartmann, Michael: Soziale Ungleichheit - Kein Thema für die Eliten?

Paperback, 250 Seiten
Campus, Juni 2013
ISBN 978-3-593-39948-5

€ 20,50

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird in Deutschland immer größer. Die Agenda 2010 und die Steuerpolitik der Bundesregierungen von Schröder bis Merkel haben die hohen Einkommen begünstigt. Der Eliteforscher Michael Hartmann stellt in diesem Buch dar, aus welchen Elternhäusern die tausend mächtigsten Deutschen kommen und wie sie über die soziale Ungleichheit im Land und die Ursachen der Finanzkrise denken. Dabei zeigt sich unter anderem, dass viele der Befragten im Unterschied zur Bevölkerung die herrschenden Verhältnisse als gerecht empfinden - und zwar besonders dann, wenn sie selbst in großbürgerlichen Verhältnissen aufgewachsen sind.

Das Buch präsentiert die Ergebnisse einer Erhebung aus dem Jahr 2012, die die Spitzenpositionen aus den wichtigsten Sektoren (Wirtschaft, Politik, Medien, Justiz, Verwaltung, Militär, Wissenschaft, Kirchen, Gewerkschaften und Verbände) umfasst. Die immer stärkere Orientierung der Politik an den Interessen der Wirtschaft und der reichen Deutschen - so das alarmierende Fazit - droht unsere Demokratie auszuhöhlen.

Autor
Michael Hartmann ist Professor für Soziologie an der Technischen Universität Darmstadt. Bei Campus erschien von ihm unter anderem "Der Mythos von den Leistungseliten" (2002) und "Eliten und Macht in Europa. Ein internationaler Vergleich" (2007).

Hartmann, Michael: Soziale Ungleichheit - Kein Thema für die Eliten?

ISBN: 978-3-593-39948-5

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