Der bildungsindustrielle Komplex

Schule und Unterricht im Wettbewerbsstaat

Münch, Richard

Buch

392 Seiten, 1. Auflage, 15.08.2018

Reihe: Neue Politische Ökonomie der Bildung

Beltz Juventa, ISBN 978-3-7799-3950-4

Paperback, 23 x 15 cm

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Der bildungsindustrielle Komplex

Schule und Unterricht im Wettbewerbsstaat

Münch, Richard

„„Bildung“ ist das Mantra der „Wissensgesellschaft“ unserer Gegenwart. Durch bessere Bildung sollen die großen Probleme unserer Zeit gelöst werden. Die Schule soll alle aus wachsender Heterogenität folgenden Verwerfungen, Ungleichheiten und Konflikte der Gesellschaft auflösen. Das ist die zentrale Agenda der Ablösung des Wohlfahrtsstaates durch den Wettbewerbsstaat. Richard Münch unterzieht diese Reformagenda einer kritischen Analyse mit Fokus auf der Pionierrolle der USA. Im Mittelpunkt steht dabei die Ablösung des pädagogischen Establishments in den Schaltzentralen der Kultusbürokratie durch einen bildungsindustriellen Komplex, in dem internationale Organisationen, Think Tanks, Beratungsunternehmen, missionarische Milliardärsstiftungen, Bildungsreformer und Bildungsforscher mit der Bildungs- und Testindustrie zusammenwirken, um den schulischen Bildungsprozess einer minutiösen externen Kontrolle zu unterwerfen.

Richard Münch, geboren 1945, ist Emeritus of Excellence an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und Seniorprofessor für Gesellschaftstheorie und komparative Makrosoziologie an der Zeppelin-Universität Friedrichshafen.

Der bildungsindustrielle Komplex

Schule und Unterricht im Wettbewerbsstaat

AutorInnen: Münch, Richard

Verlag: Beltz Juventa

ISBN: 978-3-7799-3950-4

Erscheinung: 15.08.2018

Auflage: 1. Auflage

Reihe: Neue Politische Ökonomie der Bildung

Produktart: Buch

Seiten: 392

Einband: Paperback

Format: 23 x 15 cm